Aus dem Schulfach Musik:

DIE DREI LEBEN DES BÉLA BARTÓK

Komponist - Forscher - Lehrer

VDS-Fortbildung zum Zentralabiturthema 2021

zugleich: Fachseminar-Tag der Fachseminare Oldenburg - Stade - Meppen

mit Christoph Otto Beyer, Susanne Keller-Hartmann, Hinnerk Otten & Ralf Beiderweiden Wie in all den letzten Halbjahren, veranstaltet das NLQ am Halbjahresbeginn eine Fortbildung mit dem Team der niedersächsischen Fachberater. Und wie in all den letzten Halbjahren, veranstaltet der VDS Niedersachsen Zwischen-Fortbildungen („Intermezzo“) im Umfeld der Herbstferien. Wie immer in den letzten Halbjahren: In Joint Venture mit den Fachseminaren Musik des Studi- enseminars Oldenburg; sowie der Fachseminare Stade und Meppen. Eine wirkliche Begegnung (so weit unter diesen Bedingungen möglich.) Die NLQ-Fortbildungen (online), schon gelaufen, waren am : 18. Januar 2021 23. Januar 2021 Die vorgesehenen VDS-Termine für die INTERMEZZO-FORTBILDUNGEN sind: „STADE“: Dienstag, 23. März 2021 : VEDAB VDS21.12.01 „OLDENBURG“: Donnerstag, 25. März 2021; VEDAB VDS21.12.02 Jeweils 14-18 Uhr Beide derzeit terminierten Veranstaltungen vor den Osterferien FINDEN ONLINE STATT. Sollte es NACH den Osterferien möglich sein, physisch zu tagen, werden wir versuchen, Ihnen zusätzliche Fortbildungs-Veranstaltungen anzubieten. Ein Semester über Béla Bartók! Wie schön! Wir hatten Hindemith, wir hatten in der einen oder anderen Weise immer wieder die Wiener Schule (Wozzeck zweimal, aber auch, z. B. im vorletzten Semester, Expressionismus, Schön- berg. Wir hatten Strawinsky (in „Rhythmus“). Von den „Großen Vier“ fehlte uns noch ein Schw- erpunkt Bartók, dann sind wir zum ersten Mal rum, was die Musik der „Klassischen Moderne“ angeht. – Allerdings hatten wir ja schon das „Al- legro barbaro“ im vorletzten Halbjahr. Außerdem davor Schostakowitsch. Gute Brückenschläge gab es auch im Ligeti-Semester. Bartók ist in manchem der Zugänglichste der „Klassischen Moderne“. Sein Zyklus „Für Kinder“ (für Klavier), die Streichorchesterbearbeitungen daraus, die 44 Duos sind auch heute noch Teil der Lern- Literatur (und gehören da weiterhin zum Besten, was zu finden ist). Sie klingen auch einfach gut und sind nicht so arg sperrig. Tolle Musik. Das sind Ansatzpunkte und Zugänglichkeiten, die wir nutzen können. Ich finde allerdings, dass das Allegro barbaro in diesem Semester nicht fehlen darf. Es war – zu Recht – eines der Schlüsselstücke im „Expressionismus“-Semester. Für die von uns, die den Kurs unterrichtet hatten, ist es vielleicht ein alter Hut – für die Schüler aber nicht. Dieses Stück darf nicht fehlen: Immerhin stand damit Bartók in der Phalanx der modernen Komponisten und dadurch auch heftig in der Schusslinie. Da darf, finde ich, auch eine gesalzene zeitgenössische Polemik nicht fehlen. Ich versuche etwas Schönes bei Julius Korngold zu finden. Bartók als Lehrer: Ich finde, das ist eine Frage, über die wir reden sollten. Seine pädagogischen Werke gehören zum Besten, zum Ernsthaftesten, was in der „pädagogischen Musik“ geschrieben worden ist, andererseits wollte Bartók nicht unterrichten. Ein Leben lang hat er sich strikt geweigert, Komposi- tion zu lehren. So strikt ablehnend war nicht einmal Strawinsky, auf den wir auch mal zu sprechen kommen sollten. Überhaupt: Der Vergleich Bartók-Strawinsky ist eine eigene Tabelle wert. ES WIRD EIN SPANNENDES SEMESTER

DIE THEMATISCHE VORGABE DES KULTUSMINISTERIUMS

… finden Sie hier: https://www.nibis.de/uploads/mk-bolhoefer/2022/08MusikHinweise2022-NEU.pdf Aaaah! Soeben, 16. 2., kommt der Hinweis auf abgespeckten Semesterplan herein: https://www.nibis.de/uploads/mk-bolhoefer/2022/08MusikHinweise2022_Februar2021.pdf Jetzt sind wir schlauer. Allerdings: Ich finde, diese Kürzung kommt heftig spät. Wir wissen seit WOCHEN, dass dieses Halbjahr nur ein Torso werden kann.

DISKOGRAPHIE

Eine Diskographie will noch gemacht werden. ASAP.

AN DIE ARBEIT!

Hier kommt ein ganz vorläufiger Semester- plan, den ich für mich selbst vorbereite. Auf dem Bild sehen Sie den READER, die ZEITSCHRIFT, das HEFT. Wir haben die Coronakrise genutzt und haben die bisheri- gen „Reader“ aus der Kopiererei zu einer richtigen Fachzeitschrift aufgewertet, mit eigener ISSN: 2700-7219. Das neue Titelbild gibt schon eine kleine Vorschau.

Hier kommen die FOLIENSÄTZE!

FOLIENSATZ Ralf Beiderwieden FOLIENSATZ CHRISTOPH OTTO BEYER FOLIENSATZ HINNERK OTTEN PASSWORTGESCHÜTZT: Zugänglich für Tagungsteilnehmer

FORUM UND ERGÄNZUNGEN

werden ggf. hier hochgeladen, nach Abschluss der Veranstaltungen - oder bereits vorher ES WAREN TOLLE FORTBILDUNGSVERANTALTUNGEN - ALLES ONLINE, UND DOCH SO ANGEREGT UND ANREGEND UND AUFREGEND. BIS ZUM NÄCHSTEN MAL! Euch und Sie alle grüßt herzlich Ralf Beiderwieden Dies ist eine Unterseite von www.ralfbeiderwieden.de - dort auch Impressum etc. Ralf Beiderwieden Rahel-Varnhagen-Weg 14 26131 Oldenburg Tel.: 0441-486977 ralfbeiderwieden@t-online.de Stand: 31. Januar 2021 Impressum Zurück zu www.oskka.de Zurück zu http://www.ralfbeiderwieden.de/schulfachmusik/schulfachmusik.html zum VDS Niedersachsen: http://www.vds-niedersachsen.de
“Ich will mit diesen beiden Worten — ‚bäuerlich‘ und ‚primitiv‘ — auf eine schlackenlose, uralte, ideale Einfachheit hinweisen.“ Béla Bartók 1931
DISKO & MATERIAL
ANMELDEN