Dies ist der kleine Zeitungs-Bericht vom 1.
Streicherklassen-Gründer-Tag (ausführlicher Bericht s. u.)
Quelle: NWZ online (Nord-West-Zeitung Oldenburg)
zur Zeit verfügbar auf der Website des Alten Gymnasiums Oldenburg: Hier.
Autor: Karsten Röhr
Bilder: Hauke-Christian Dittrich
Die gesammelte Streicherklassen-Kompetenz des Landes hat sich
für einen Tag am Alten Gymnasium versammelt: Dort fand der erste
Niedersächsische ausschließlich mit Streicherklassen-Gründer-Tag statt –
Streicherklassen-Lehrern oder solchen, die demnächst eine Streicherklasse gründen möchten. Der erste
Streicherklassen-Tag mit Schulkindern fand in Bad Pyrmont statt, der nächste
wird 2013 (im März) ebenfalls in Oldenburg sein.
AGO-Lehrer Ralf Beiderwieden sagt: „Die Initiative ging von
einer gemeinsamen Sitzung im Kultusministerium aus.“ Organisator war der
Verband Deutscher Schulmusiker, Träger das Landesinstitut für Lehrer-Fortbildung
und Qualitätsentwicklung. Zugleich war es eine Ausbildungsveranstaltung des
Studienseminars Oldenburg für die Musikreferendare.
Die 35 Lehrerinnen und Lehrer kamen aus Oldenburg,
Cloppenburg, Wildeshausen, Wilhelmshaven, Bad Zwischenahn-Edewecht,
Quakenbrück, Hannover, Hildesheim, Hameln, Stade und Hamburg. Vertreten waren
Gymnasien, aber auch Grundschulen, eine Förderschule, die Waldorfschule
Hildesheim und mehrere Musikschulen, darunter auch die Musikschule Oldenburg.
Im prachtvollen Rahmen der Aula des Alten Gymnasiums wurde
ausgiebig musiziert, Streicherklassenstücke und einfache Orchesterstücke
ausprobiert, ausgetauscht und Streicherklassen-Methoden demonstriert. Dabei
ging es auch um die Vielfalt der Modelle: als Klassen-Unterricht, als AG, in
Musikzweigen, an Grundschulen, als Kooperation mit Musikschulen oder als
Initiative von Musikschulen in die Schulen hinein. Schließlich wurde geplant:
der zweite Streicherklassen-Gründer-Tag wird im kommenden Jahr ebenfalls in
Oldenburg stattfinden.
Ralf Beiderwieden sagte zum Abschluss: „Es war ein
musikreicher, ein fröhlicher, aber auch sehr konzentrierter Tag, an dem es zum
ersten Mal gelang, die Vielfalt der Streicherklassen-Modelle und die
Streicherklassen-Lehrerinnen und Lehrer in beträchtlicher Zahl aus ganz
Niedersachsen zusammenzubringen. Man kann vielleicht sagen: Jetzt gibt es uns.“
Veranstaltungs-Vorbereitung und Veranstaltungs-Konzeption
Der Anstoß entstand auf
Expertentagung am "Zukunftstag" zur Verabschiedung von Hans Walter im
Kultusministerium, Januar, 2011. Die Aufgabe für die Streicherklassen-Experten-Gruppe
lautete: "1. Niedersächsischer Streicherklassen-Tag - und was dann?"
In dieser Diskussion wurde klar,
dass es bisher noch gar keinen Gesprächsraum für Streicherklassen-LEHRER in
Niedersachsen gibt. Es gibt die Rolland-Fortbildungen für die Streicherklassen-Methodik.
Dort geht es ausschließlich um die Streicher-Methodik Paul Rollands, nicht um
die konkrete schulische Implementierung und Adaption. Ferner gab den Ersten
Niedersächsischen Streicherklassen-Tag in Bad Pyrmont. Dort begegneten die
Streicherklassenkinder einander, spielten für sich und am Ende gemeinsam, hörten
auch einander zu. Aber die Lehrkräfte waren mit der Aufsicht vollauf
ausgelastet.
Was dem NLQ, Frau Hantelmann,
sofort klar war, wurde den Kolleginnen und Kollegen in Niedersachsen erst ganz
allmählich einsichtig: dass es gelegentlich einmal einen Tag geben muss, an dem
sich die Lehrerinnen und Lehrer, ohne ihre Schüler, gemeinsam hinsetzen,
gemeinsam gute Streicherklassen-Stücke kennenlernen, austauschen, sich über
Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Konzeptionen verständigen, eine in
gewissem Maße gemeinsame Linie finden, aber auch Kontroversen schärfen. Die
Resonanz war zunächst lange schwach, erst im letzten Augenblick, nach dem zunächst
gesetzten und dann freundlicherweise verlängerten Anmeldungstermin, kamen dann
doch noch Anmeldungen in ganz beträchtlicher Zahl. Schließlich
Schließlich gelang es am 10. November,
alle erdenklichen Streicherklassen-Gründer zusammenzubringen und miteinander zu
sprechen und voneinander zu lernen. Etliche Gymnasien waren vertreten, aber
auch Grundschulen, eine Förderschule, die Freie Waldorfschule Hildesheim sowie
mehrere Musikschulen. Auch die Musikschule Oldenburg war auf kurzfristige
Einladung informell mit zwei Abgeordneten Lehrkräften vertreten. Mit Frau Braun
auch die Universität Osnabrück.
Zugleich war die Veranstaltung als
Blocktag Musik im Studienseminar Oldenburg verankert, so war auch die Ebene
Seminarausbildung mit zwei Fachleitern vertreten: Es gelang also ein echter Brückenschlag.
Dabei wurde im Prinzip eine
relativ klare Zweiteilung der Streicherklassen-Konzepte deutlich: die für
Grundschulen und die für Gymnasien, Schwerpunkt 5-6. Im Grundschul-Modell geht
es um den Versuch einer geduldigen sauberen Grundlegung, in der Förderschule
sogar um einen ersten behutsamen Versuch einer feinmotorischen Integration, bei
der die musikalischen Resultate im Hintergrund stehen.
in den Gymnasien um einen zügigen
Zwei-Jahres-Kurs, der in das Schulorchester einmündet.
Jenseits dieser grundsätzlichen Trennung zeigte sich eine für viele geradezu verwirrende Vielfalt der Ansätze:
§
Manche Schulen arbeiten mit
Musikschulen gemeinsam (Stade)
§
Andere haben lange mit
Musikschulen gearbeitet, setzen jetzt aber auf die Zusammenarbeit mit
Privatmusiklehrern, weil ein für alle Schüler gleicher Kostenansatz - unabhängig
vom Instrument - in der Zusammenarbeit mit der Musikschule nicht darstellbar
war (Ricarda Huch Hannover). Andere
§
Andere Schulen arbeiten autark,
setzen dann im Regelfall zwei Lehrkräfte auf die Streicherklassen an (Bad
Zwischenahn-Edewecht)
§
Einen interessanten Sonderweg geht
auch Wunstorf: dort kam die Initiative und das Angebot zunächst aus der
Musikschule, "Team Drude", Grundschulen klinken sich ein und machen
mit.
Sehr unterschiedlich war auch
bereits das Profil der Teilnehmer. Etliche kamen aus dem Kreise der Rolland-Fortbildungen,
andere kamen allgemein aus der Streicherei, noch andere hatten zunächst ein
mehr oder weniger loses Interesse und waren zum Teil völlige Nichtstreicher. Fast
durchweg Nicht-Streicher waren auch die Referendare des Oldenburger
Studienseminars: Für sie und die anderen Interessierten wurde bereits ab 8 Uhr
ein Streicher-Crash-Einstiegskurs abgehalten, der auch zum avisierten Ziel
eines streicherischen Mindest-Standes auf Streicherklassen-Niveau geführt
werden konnte: So gelang es, tatsächlich mit allen Teilnehmern die ersten
Sitzungs-Stunden zu gemeinsam zu musizieren.
Zur Vorbereitung gehörte die
Bereitstellung instruktiven Streicherklassen-Materials. Büchertische wurden
bereitgestellt, auf dem Streicherklassen-Lehrwerke, die in den verschiedenen
Schulen zum Einsatz kommen, ausgestellt werden konnten. Auf jedem Notenpult
standen vier Lehr- und Spielwerke, in denen studiert, aus denen gespielt wurde:
New Tunes for Strings von Stanley Fletcher, die amerikanische Streicheklassen-Schule
"Artistry in Strings", Bd. 2, sowie "Das erste Buch der
Streicher" und "Das zweite Buch der Streicher", das am Alten
Gymnasium als Heft erstellte Lehrmaterial für die Jahrgänge 5 und 6.
Zur Vorbereitung gehörte auch ein
Tagesplan; ihn zu erstellen dauerte allerdings nur wenige Minuten, weil die
Grundstruktur ganz einfach war:
§
Es musste Streicherklassen-Musik
gemeinsam erprobt und vorgestellt werden (Spiel-Sitzung: "Musik in niedersächsischen
Streicherklassen")
§
Es musste eine allererste
Bestandsaufnahme der Konzeptionen der Schule gemacht werden, noch unterhalb der
Diskussions-Schwelle ()
§
Es mussten die Lehrwerke
vorgestellt werden (Wer arbeitet mit "Streicher sind klasse"? Wer
kennt Alternativen usw.).
§
Und es musste geplant werden: der
zweite Gründer-Tag und der zweite Streicherklassen-Tag. Weil ein
Streicherklassen-Tag unter ganz anderen Bedingungen stattfindet als ein Bläserklassen-Tag,
musste in aller Ruhe über Eckpunkte eines Zweiten Streicherklassen-Tages
nachgedacht werden.
Zur Vorbereitung gehörte auch der
Aufbau einer Liste von Adressaten, die direkt angesprochen und eingeladen
werden sollten, als Ausgangspunkt für eine dauerhafte Niedersächsische
Streicherklassen-Gründer-Datei.
2. Verlauf
Sehr dicht am Tagesplan entlang, s.
Anlage, verlief die Tagung. Lediglich die Lehrwerk-Sitzung ("Einblicke in
Lehrwerke in niedersächsischen Streicherklassen) wurde in die erste Sitzung, "Musik
in niedersächsischen Streicherklassen" integriert.
Als wichtiges Kernstück wurde die
Präsentationssitzung etwas ausgedehnt ("Streicherklassen-Modelle in
Niedersachsen").
Der Zeitplan, 10-16 Uhr, wurde
fast auf die Minute eingehalten.
3. Service des NLQ
1. Organisation:
Dankenswert unkompliziert. Obwohl
der Antrag erst spät gestellt wurde, fand Frau Hantelmann im NLQ Wege, auch die
kurzfristige Terminierung zu realisieren. Dabei kam zugute,
dass mit er Aula des Alten
Gymnasiums ein vorzüglicher Raum einfach zur Verfügung stand, in dem
Streicherklassen-Instrumentarium in üppiger Ausstattung zur Verfügung stand;
dass durch die Brücke zwischen
NLQ, Altem Gymnasium Oldenburg, Fachverband VDS und dem Studienseminar
Oldenburg vieles organisatorisch leicht und kostengünstig wurde, z. B. auch
Referenten-Honorare nicht anfielen.
2. Einladungsverfahren:
Das Einladungsverfahren lief
herrlich unkompliziert. Als zum avisierten Anmeldeschluss noch viel zuwenig
Teilnehmer gemeldet waren, aber klar war, dass mit den Referendaren die Mindestzahl
mühelos erreicht würde, konnte die Frist kurzerhand verlängert werden; dadurch
kam alles ziemlich kurzfristig, aber weil es bereits ein Mail-Verzeichnis gab,
konnten die meisten Teilnehmer darauf eingestellt und mit der nötigen
Information versorgt werden.
3. Anfahrtswege, Verkehrsverbindungen
Einen Anfahrt-Weg mit
Verkehrsverbindungen und Vorschlägen für Parkmöglichkeiten (wg. Baustellen usw.)
hatte ich selbst in der Ausschreibung mitgegeben. Den Vorschlag für einen schönen
Spazierweg vom Bahnhof durch die Stadt (passte vom Zug-Fahrplan sehr gut9 habe
ich am Vortage noch per mail an die Teilnehmer versendet. Dafür kamen dankbare
freundliche Reaktionen.
Aus einigen Rückmeldungen:
"Ich würde mich freuen auch in Zukunft Ihrer Veranstaltung
beiwohnen zu können, vielleicht dann auch etwas länger, auch, um Informationen
auszutauschen...mich würde beispielsweise interessieren welche Erfahrung Sie
gemacht haben mit Ihren " Absolventen " bzw. den Schülerinnen und Schülern
die die Streicherklassen durchlaufen haben...spielen sie jetzt in anderen
Orchestern ? Nehmen sie zusätzlich auch Einzelunterricht, oder lernen sie tatsächlich
nur im Klassenverband?
Ja, vielleicht ergibt sich da noch mal ein Austausch für uns..."
(Christiane Maroti, Oldenburg)
"Es war eine gelungene, abwechslungsreiche und kurzweilige
Veranstaltung. Ich habe es genossen, einmal in die Rolle eines Streicherkindes
hineinzuschlüpfen und erste Spielerfahrungen zu sammeln." (Johannes Möller,
mitwirkender Fachleiter Oldenburg)
Auf diesem Weg möchte ich mich noch mal bei Ihnen für die
Einladung zum gestrigen Vormittag bedanken. Er hat mir zum einen Lust auf des
Thema Streicherklasse gemacht, zum anderen aber auch Wege aufgezeigt, wie die
Musikschule sich in ein solches Projekt einbringen kann.
Aus meiner Sicht ist ebenso wichtig, dass Sie mit diesem
Treffen ein Forum ins Leben gerufen haben, wo sich die Schulmusiker und die
Streicher-Lehrer der Musikschule offen und direkt austauschen können - da
sollten doch Ideen und Perspektiven für die Zukunft entstehen...
Ich würde mich freuen, wenn Sie mich über künftige Treffen
informieren könnten - ich komme gerne wieder." (Jens Piezunka, Musikschule
Oldenburg)
"Für mich als Nichtstreicher eine schöne Möglichkeit, mal
wieder ans Cello zu greifen. Gleichzeitig ein guter Einblick in den
landesweiten Austausch von Streicherklassen bzw. das Fortbildungssystem für
Gymnasiallehrer."
(Florian Gubisch, Oldenburg)
Die Rückmeldung auf den Ersten Niedersächsischen
Streicherklassen-Gründer-Tag war durchweg sehr positiv. Die Frage wurde
gestellt, ob und wann zu einer Anschluss-Veranstaltung zusammengerufen werden
solle, wurde durchweg positiv geantwortet, der Donnerstag, 10. Oktober 2011
wurde vorläufig festgesetzt.
PROTOKOLL-SKIZZE
Die Tagung verlief dicht am Plan
entlang.
10-16 Uhr, Aula des Alten
Gymnasiums.
Protokoll-bedürftig ist nur die
Planungs-Sitzung.
Hier zunächst ein flüchtiges
provisorisches Protokoll.
a. 2. STREICHERKLASSEN-TAG
OLDENBURG, 2. MÄRZ 2013
Findet statt in Oldenburg,
Samstag, voraussichtlich 2. März.
Eckpunkte wurden erörtert und vorläufig
festgesteckt:
§
Es soll, wie in Bad Pyrmont 2011,
eine "Festkomposition" geben, die an dem Tage zum ersten Mal aufgeführt
wird.
§
Es soll ein Begegnungs-Konzert
geben, aber nach Möglichkeit DEZENTRALE Teilkonzerte im Vorfeld.
§
Außerdem eine gemeinsame Probe im
Vormittag.
§
Für das Mittagessen soll versucht
werden, das Refektorium des Alten Gymnasiums zu bekommen.
Im Großen und Ganzen soll die
Konzeption des Pyrmonter Streicherklassen-Tages übernommen werden, weil sie
sich bewährt habe. Konkrete Wünsche zur "Fest-Komposition", wie sie
sein solle, mehr noch: was sie nicht sein solle, wurden vorgetragen. Tendenz: Weniger
"künstlerisch", aber mehr die Kinder als Hauptakteure einbeziehend.
Für die dezentralen
Veranstaltungen, etwa um die Mittagspause, sollen ebenfalls Stücke
bereitstehen, die Gastgeber-Schulen und Gastschulen gemeinsam einüben und
vorspielen können. Vorgeschlagen wurde, dafür etwas aus den "Orchesterfröschen"
von Albrecht Drude, Wunstorf, bereitzuhalten.
b. 2. Streicherklassen-GRÜNDER-Tag, 11. Oktober (?) 2012,
Donnerstag, zweitletzte Woche vor
den Herbstferien (in der Woche drauf sind Kursfahrten)
Anliegen: Vertiefende Diskussion
ausgewählter Schwerpunkte.
Wiederum: Neue und weitere Stücke
kennenlernen und gemeinsam erproben.
Vor allem aber: den
Streicherklassen-Tag planen.
Ein Punkt beschäftigte die
Diskussion intensiver und durchaus mit gewisser Hitzigkeit: Der Sachverhalt,
dass Musikschul-Lehrkräfte in Niedersachsen nicht von ihrem Unterricht
freigestellt werden, sondern jede einzelne ausgefallene Stunde zeitnah
nachgeholt werden muss. Durch den Termin Donnerstag werde die Institution
Musikschule faktisch ausgeschlossen.
Schul-Lehrkräfte machten mit großem
Nachdruck deutlich, dass zu einer Bildungs-Institution auch die Teilnahme der
Lehrkräfte an FORTBILDUNGS-Maßnahmen gehört, nicht als Teil der Freizeit und
des Privatvergnügens, sondern als wichtiger Bestandteil der Dienstausübung
selbst, im Lauf der Woche, keinesfalls an Wochenenden.
Es gab in dieser Frage durchaus
ein gewisses Maß an Dissens über die Terminierung des zweiten Streicherklassen-GRÜNDER-Tages:
Einzelne Musikschul-Lehrkräfte führten Einrede gegen den Donnerstag, weil dann
in komplizierter Prozedur nachgeholt werden muss. Die Schul-Leute wehrten sich
dagegen, diesen Aspekt an zentraler Stelle in die Terminplanung einfließen zu
lassen.
Es gilt, diese Position vertraten
die Schulleute, den Musikschulleitern klarzumachen, dass sie Fortbildungsbedarf
der Lehrkräfte auch gegenüber den Eltern klarzumachen und zu vertreten haben,
zumal Musikschulen in Niedersachsen zum Teil mit Applomb versuchen, mit ihren
Angeboten in die Schulen zu kommen.
F. d. R.
Ralf Beiderwieden
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17. September 2012