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OSKKa Oldenburger Schul-Konzert-Kalender

WILLKOMMEN

bei der Bezirks-AG

Oldenburg -

Wilhelmshaven -

Syke…

im Verband Deutscher

Schulmusiker

Niedersachsen e. V.

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FORTBILDUNGEN zum Zentralabitur - derzeit sind wir im eisernen Lockdown. Ob es um die Osterferien wieder möglich sein wird, „physisch“ zu tagen? Der VDS vermutet: vor Ostern nicht, vielleicht nach Ostern. Info zu BARTÓK jetzt verfügbar.
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Fortbildungen BÉLA BARTÓK

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DAMKMAR VENUS VERSTORBEN

Christoph Richter, Dankmar Venus und Günther Katzenberger

Drei kleine Nachrufe finden Sie auf der www.vds-niedersachsen.de

Abschied von Christoph Richter

Liebe Gefährtinnen und Gefährten! Christoph Richter ist gestorben. Schon am 26. Oktober. Ich habe es erst gestern morgen aus einem sehr lieben Brief erfahren, den Prof. Dr. Ernst-Klaus Schneider mir geschickt hat. Mit Christoph Richter verlässt uns, ich fürchte, man kann und muss das so sagen, die letzte der ganz großen Musikdidaktiker-Persönlichkeiten. Mit ihm endet auch wohl, ich fürchte, man kann und muss auch das so sagen, einstweilen die Ära der Musikdidaktik in der Musikpädagogik. Ich brauche Ihnen und euch wahrscheinlich nicht zu erzählen, dass Christoph Richter zwar nicht der Erfinder des Begriffs der Didaktischen Interpretation ist, aber doch derjenige, der daraus ein musikdidaktisches Konzept gemacht hat. Viele von Ihnen und euch wissen um sein Verdienst um das Sprechen über Musik im Musikunterricht – seine Publikationen dazu standen noch vorletzte Woche auf der Literaturliste einer mündlichen Prüfung im Oldenburger Studienseminar, Thema „Sprechen über Musik“. Manche wissen auch, dass Christoph Richter über „Musik als Spiel“ promoviert hat und seine Gedanken dazu sein Lehren und Schaffen lebenslang durchzogen haben. Seine Idee, dem problematischen Begriff der „Didaktischen Reduktion“ wohlüberlegt den Begriff der „Didaktischen Konzentration“ entgegenzusetzen, kostete ihn gerade mal eine Druckseite im Vorwort eines Musik-und-Bildung-Heftes – und prägt bis heute das, was ich meinen Referendarinnen und Referendaren mitzugeben versuche. Christoph Richter war jahrelang einer der Redakteure von „Musik und Bildung“, begründete, als einer bis dahin würdigen musikpädagogischen Fachzeitschrift das theoretische Diskutieren abkömmlich erschien, kurzerhand die Zeitschrift „Diskussion Musikpädagogik“, die bis heute erscheint. Als dem „Handbuch der Musikpädagogik“ (Bärenreiter-Verlag) in den 90ern nach ein, zwei vorzüglichen Bänden die Luft ausging, übernahm Christoph Richter die Herausgabe im Fluge; es wurde nicht gerade seine bedeutendste Publikation, aber das fünfbändige Werk konnte irgendwie abgeschlossen werden. Über die Liste all der Publikationen, die er geschrieben, herausgegeben, betreut hat, könnte Leprorello eine zweite Registerarie singen. Das letzte Mal habe ich im letzten Jahr mit ihm telefoniert – in der Vorbereitung des bevorstehenden Heftes „Diskussion Musikpädagogik“; wer weiß, ob er nicht auch noch Maß gebend am soeben erschienenen Heft 88 mitgewirkt hat, das heute morgen, dem Anlass gemäß, schwarzgewandet im Briefkasten lag. Christoph Richter wurde – geboren im April 1932 – gesegnete 88 Jahre alt. Es ist dies kein Tag der Trauer, sondern ein Grund zur dankbaren Rückschau und zum ehrfurchtsvollen Abschied. Es wäre unbedingt auch ein Anlass für einen würdigenden Nachruf; das Noten&Notizen-Heft ist allerdings gerade letzten Freitag in Druck gegangen, ich kann vielleicht noch einen kleinen Einleger machen. Aber im nächsten Heft muss unbedingt diese große Persönlichkeit auf ein paar Seiten gewürdigt werden. Lassen Sie uns und mich in tiefer Verneigung das letzte Geleit geben Ihr Ralf Beiderwieden als Sprecher der Bezirks-AG

Schulmusik-CORONA-Ticker

GUTER ERLASS: Teil-Entwarnung nach der Katastrophenmeldung

Noch neuerer Rahmenhygieneplan 4.0

Frau Probol, Schülermutter in Lüneburg - und die NDR-Mitarbeiterin, die die Radiosendung gemacht hat (HIER ) - hat mich angerufen. Wir haben den Rahmenhygieneplan 4.0 vom 20. November studiert (wenigstens die Bestimmungen zur Musik). Wir waren uns nach wenigen Augenblicken einig: Das ist ein guter Erlass. Damit kann man arbeiten. Eine wirklich gute Synthese aus "Sicherheit geht vor" und Arbeitsmöglichkeiten für Bläser. Schwierig sieht es derzeit noch für das Singen aus. Aber die Vorläufigkeitsklausel zeigt ja: Die Forschungslage wird SEHR genau beobachtet. GUT. Die Auflagen für Blasmusik sind zum Teil unbequem (1,5 Meter), aber wohl zu rechtfertigen. Über manche Teilbestimmungen kann man diskutieren; aber man kann sie auch einfach hinnehmen („Stürzenpulli“) Sehr positiv ist, dass hier die Forderung von Helge Adler hier befolgt ist (Raumgröße. 10 m² pro Schüller; ob das auf seine Anregung hin geschehen ist?) Plexiglas-Schutz muss nicht sein. Wie schön. Der erwies sich ja als überflüssig - und kam die Schulen teuer zu stehen. Dass Blasinstrumente personenbezogen benutzt und sauber übergeben werden sollen in unseren Zeiten - finde ich selbstverständlich. Natürlich ist es eine Einschränkung, dass es Erleichterung dort und nur dort gibt, wo die Zahlen unter einem gewissen Wert liegen. Aber dass der bei 50 liegt - und nicht bei 5 - finde ich schon bemerkenswert. (Ich könnte mir auch strengere Grenzwerte vorstellen.) (Um wieder fahren und konzertieren zu dürfen, müssten wir erst DEUTLICH unter 5 sein, oder?) Also, wie schon im Frühjahr geschrieben: Oberste Priorität muss sein, dass wir endlich von den hohen ZAHLEN herunterkommen. Nehmen wir's als Aufgabe.) Wer weiß, wieviel in diesen Bestimmungen auf unsere ausdrückliche Einrede hin erfolgt ist. Der Erfolg hat viele Väter und Mütter. Aber vielleicht haben wir ein bisschen dazu beigetragen. Dies ist ein Anlass, um zu applaudieren. Denen, die verantwortlich dransitzen; aber auch uns selbst und gegenseitig. Einen wohlgemuten Einzug in die Vorweihnachtszeit wünscht euch und Ihnen Ralf PS: Hagen Stach, Meppen & Papenburg & Leer, schreibt: „kann Euphorie nicht ganz teilen“. In derTat: Solange die Zahlen hoch sind, braucht es wirklich große Raumgrößen. Bläserklassen mit 25 oder mehr Spielern stoßen leicht an Grenzen selbst einer größeren Schul-Aula. und noch andere Sachen. Ja. Hagen hat Recht. Ich finde: Aber trotzdem. Vorher ging nichts.

Professor Christian J. Kähler Forschungsergebnisse

Von Klemens Schnaß und Bodo Kirfel gelangt die folgende PDF zu mir, Forschungsergebnisse zum Singen und Musizieren auf Blasinstrumenten. https://www.unibw.de/lrt7/musizieren_waehrend_der_pandemie.pdf SEHR INTERESSANT! Wir sollten das unbedingt in der Diskussion halten! Mit eben demselben Prof. Kähler gab es eine Interviewsendung mit Frau Tietjen, DAS auf NDR 3, in der Singen und Musizieren allerdings nur ganz am Ende vorkommen; im Schwerpunkt geht es darum, dass Luftreiniger die Lösung vieler Probleme sein können. Den Link zur Mediathek hatte mir Frau Ahlrichs geschickt. https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/Physiker-und-Stroemungsforscher-Prof-Christian-Kaehler-zu- Gast,sendung1084828.html

Besorgte Anfragen

Liebe Gefährtinnen und Gefährten! Viele Anfragen wie die von Stefan Thews erreichen mich in diesen Tagen: „Viel mehr Sorgen - und deshalb schreibe ich Sie einfach mal als jemand an, der da evtl. mehr weiß oder mir mit einem Tipp weiterhelfen kann - ... Viel mehr Sorgen macht mir die zukünftige Arbeit mit dem Schulorchester, vor allem, wenn ich bedenke, dass dort nicht nur ein Jahrgang, sondern eben die Klassenstufen 8 - 13 vertreten sind. Wissen Sie evtl., wie das im nächsten Schuljahr mit der AG-Arbeit aussehen soll in Niedersachsen? In den letzten 10 Jahren ist es immer nur bergauf gegangen und ich habe von dem starken Steicherjahrgang (jetzt 13. Klasse und ein wenig auch jetzige 12. Klasse) sowie dem starken Bläserjahrgang (jetzt 11. Klasse) profitieren dürfen. Nachwuchs in den unteren Jahrgängen gibt es auch, aber nur sporadisch. Wenn nun im nächsten Jahr gar nichts mehr möglich wäre, könnte das gravierende Konsequenzen haben für die gesamte Zukunft der Orchesterarbeit an unserer Schule. Wie sieht es denn an Ihrer Schule aus? Und wissen Sie vielleicht schon, welche Lösungen andere Schulen sich vorstellen bei jahrgangsübergreifenden AGs?“ Höchste Zeit, denke ich, so etwas zu machen wie einen SCHULMUSIK-CORONA-TICKER mit dem halbwegs aktuellen Stand der Ansage. ALLERDINGS: Die Mails kommen gefühlt im Stundentakt herein (Schule, KM, Seminar, verschiedene Musikräte, Chorverbände…). Ich schaffe es nicht mal, die zu lesen, geschweige denn...

ANSAGE BEIDERWIEDEN 30. September

Es gibt in diesem Jahr einstweilen KEINE SCHULKONZERTE. Punkt.um. Auch keine Klausurprobenfahrten. Keine Diskussion. Orchester & Co.: Ihr habt zwei Möglichkeiten. ENTWEDER bleibt ihr innerhalb der Kohorte (in der Regel ein Jahrgang). Dann gelten die Kohorten-Regeln. Maskenpflicht entfällt im Prinzip. (Ich würde allerdings IMMER auf Maske drängen, sobald die Kinder im Raum unterwegs sind: Eben u. a. um dich selbst zu schützen, denn du kommst in alle Klassen. ODER ihr macht eine jahrgangsübergreifende Aktivität. Dann gilt: 1,5 m Abstand. Sowohl Bläser als auch Streicher. Den Abstand unbedingt auch wahren beim Rein- und Rausgehen und aller Bewegung im Raum, dabei außerdem Maske auf. Ob INNERHALB des Orchesters Spielerinnen und Spieler, die zur selben Kohorte gehören, getrennt sitzen müssen - oder Pultpartnerschaften usw. bilden dürfen: Darüber will vielleicht pragmatisch entschieden werden (ich habe in meinem Orchester zwei eineiige Zwillinge aus derselben Klasse in der Geige). Es braucht KEIN SPEZIELLES HYGIENEKONZEPT (!). Einfach diese Regeln einhalten. Viel höher sind die Hürden für das Chorsingen. Geht im geschlossenen Raum grundsätzlich nicht. Außer, es gibt ein wirklich sicheres Hygienekonzept. Das gilt übrigens auch für chorisches Sprechen (!) (Und da reicht es m. E. NICHT, einfach zu sagen: Wir erhöhen den Abstand auf zwei Meter. Beim Chorsingen, s. mein Beitrag in NoNo, ist das Aerosol-Problem, und dieses Risiko wird durch Abstand nicht die Spur verringert. Zu einem Hygienekonzept, das Infektionssicherheit gewährleistet, gehört nach meinem Verständnis eine professionelle außenluftgeführte Belüftungsanlage, wie man sie im Staatstheater hat.) (PS: Manche handhaben das anders und singen drauflos. Aber ich möchte nicht in der Haut des Schulleiters und der Schulmusikerin stecken, wenn plötzlich zehn Kinder aus dem Schulchor erkrankt sind. Das geht dann durch die Nachrichten der ganzen Republik - und bringt unser ganzes Fach an den Pranger. Hier gilt m. E.: Finger weg, wo das nicht gewährleistet ist.) Gewisse Ausnahmeregelungen gibt es für EINZELUNTERRICHT. Singen ist DRAUSSEN möglich, sofern der Sicherheitsabstand von 2 Metern eingehalten wird. (Also: Weit ausgestreckte Arme dürfen einander nicht berühren.) (Damit kann man wohl keinen Schulchor betreiben – oder vielleicht sogar doch? – aber es spricht nichts dagegen, reichlich DRAUSSEN ZU SINGEN. Machen wir bei unseren VDS-Fortbildungen auch, mache ich mit meinen Schülerinnen und Schülern auch, sowohl in 6 als auch in 12.) Es spricht übrigens nichts dagegen, auch im tiefsten Winter draußen reichlich zu singen. Ist sogar gesund!

Hygieneplan Niedersachsen vom 5. August 2020

Brief des Kultusministers zum Schuljahresbeginn: https://schulnetzmail.nibis.de/files/20022e84640b18c9865f2927aeda8013/2020-08- 27_Brief_an_Schulleitungen_und_Lehrkr_fte.pdf Niedersächsischer Rahmen-Hygieneplan Corona Schule, Stand 5. August: https://www.landesschulbehoerde- niedersachsen.de/themen/aktuell-coronavirus/checkliste-corona-hygiene/niedersaechsischer-rahmenhygieneplan- corona-schule.pdf Rahmenerlass des Landes Niedersachsen (auf den auch der Hygieneplan für Schulen, Abt. Musik Bezug nimmt: Niedersächsische Verordnung zur Neuordnung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 zur Durchführung von Gesangs-und Orchesteraufführungen. HIER Hier steht allerdings ganz klipp und klar: „Untersagt ist [in Schulen] die Durchführung von Gesangs-und Orchesteraufführungen.“ (§ 17 Abs.1 Satz 6) - Stellungnahme der CHARITÉ, 17. August: Spielbetrieb der Orchester. ACHTUNG: Der Link auf der KM-Seite „Hygieneplan“ funktioniert derzeit nicht. Die Datei ist HIER - oder hier: https://www.arbeitsschutz-schulen- nds.de/fileadmin/Dateien/Uebergreifende_Themen/Hygiene_Infektionsschutz/Dokumente/2020-08- 17_Charite_Stellungnahme_Spielbetrieb_Orchester_17-8-2020.pdf Wichtige Neuerung: Die Plexiglas-Pflicht entfällt! Chorverband Niedersachsen / Bremen Hygienekonzept*: Vielleicht hilfreich zur Orientierung - und um eigentes Hytienekonzept zu entwickeln. Zugesandt von Helge Adler. HIER

Mein Statement (Ralf Beiderwieden, Sprecher Bezirks-AG Oldenburg)

Liebe Gefährtinnen und Gefährten! Die Zeiten für Schulmusik im Moment sind einfach FURCHTBAR. Ich kann überaus gut verstehen, dass Sie alle darauf drängen, bald wieder Orchester, Bläserklassen, Chöre und all das in Gang bringen zu können. Es geht mir – und uns am Alten Gymnasium Oldenburg – ganz, ganz genauso. Im Moment liegt alles brach. Es ist allerdings so: Die lange Zeit mulmigen, letzthin wieder äußerst besorgniserregenden Infektionszahlen rücken eine Rückkehr zur „Normalität“ in immer weitere Ferne. Solange die Zahlen noch so schrecklich hoch sind (und derzeit steigen und steigen), sieht es für uns pechschwarz aus. Wir können aber nicht fordern: „KRIEGT ENDLICH DIE ZAHLEN IN DEN GRIFF!!“ – und gleichzeitig auf Lockerung drängen. Das passt nicht zusammen. Abgekürzt: Ich würde heftig darauf dringen, dass wir uns nicht an Lockerungs-Diskussionen beteiligen. (Dazu im letzten Heft mein Beitrag in Noten und Notizen, „Singstimme in Zeiten von Corona“ nebst dem politischen Statement „Damit unsere Kinder bals wieder singen dürfen“.) Gleichwohl sollten wir überlegen, was unter den gegenwärtigen Bedingungen und mit der gegenwärtigen Ansage möglich ist. Wenn Sie mir Textlein schicken, was IHR MODELL AN IHRER SCHULE ist, will ich das gern in einem Reader zusammenfassen und hochladen. Vielleicht ist das eine gute Orientierungshilfe. Vor allem aber muss die Anage heißen: RUNTER MIT DEN ZAHLEN! Damit unsere Kinder bald wieder singen dürfen. Ich lade noch einmal hoch, was ich zum Thema „SINGEN IN ZEITEN VON CORONA“ im letzten Noten-und-Notizen-Heft geschrieben habe: Auch die politische Dimension „DASS UNSERE KINDER BALD WIEDER SINGEN DÜRFEN“. HIER

Angepasste Lösungen („Appropriate solutions“)

ABER, so weiter meine Haltung: Innerhalb der geltenden Regeln gilt es, Konzepte zu entwickeln, die den Möglichkeiten und Erfordernissen der einzelnen Schule angepasst sind. Bsp.: Wir können derzeit keine Schulkonzerte planen. Wir können derzeit wohl nicht in geschlossenen Räumen singen. Aber wir können in unserer Schule, auf dem Schulgelände oder, wo die Bedingungen es zulassen, Orte draußen suchen, an denen gesungen werden kann. Damit kann man keinen Probenbetrieb betreiben, keine Aufführung vorbereiten. Aber man kann singen, wann immer es möglich ist. Und das ist besser als nichts. Also: Im Rahmen der Bestimmungen machen, was möglich ist.

REGIONALBEGEGNUNG SCHULMUSIK

in Zeiten von Corona

Für das neue Heft „Noten und Notizen“ habe ich herumgefragt - Wer macht trotz alledem etwas in der Schulmusik - in Zeiten von Corona? Ich war begeistert und verblüfft: Innerhalb von 16 Stunden hatte ich einen ganzen Sack voll Antworten und von Links. LMG (Lothar Meyer- Gymnasium Varel) - DOM Verden - Liebfrauenschule Oldenburg - Gymnasium Eversten Oldenburg - Altes Gymnasium Oldenburg. PS: Soeben erreicht mich noch ein Link aus der Bläserklasse des Herbart-Gymnasiums. Zusammengenommen ist das eine richtige kleine digitale REGIONALBEGEGNUNG SCHULEN MUSIZIEREN: Dankeschön an alle, die sich beteiligt haben!

WIE DIE MUSIK ZUR SPRACHE WURDE

Fortbildungen Winterhalbjahr 2020

Zusammenwirken von Musik und Sprache in Renaissance und Barock

Die meisten Veranstaltungen sind durch - und haben Riesenspaß gemacht. Wir waren in Stade, in Hannover, in Oldenburg; zusätzlich - weil Oldenburg überbucht war - haben wir eine Veranstaltung in Papenburg gemacht. Nun wollen wir noch eine Zusatzveranstaltung in Oldenburg machen für die, die bisher leer ausgegangen sind (wenn nicht ein Corona-Missgeschick uns in die Quere kommt). Und nun: Lassen Sie uns an die Arbeit gehen! Bleiben Sie gesund! Ihr Ralf Beiderwieden
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Musizierende Masken. Walk‘n‘Art-Festival Oldenburg 2019. Foto: Knut Harms
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Abschied von Christoph Richter

Liebe Gefährtinnen und Gefährten! Christoph Richter ist gestorben. Schon am 26. Oktober. Ich habe es erst gestern morgen aus einem sehr lieben Brief erfahren, den Prof. Dr. Ernst-Klaus Schneider mir geschickt hat. Mit Christoph Richter verlässt uns, ich fürchte, man kann und muss das so sagen, die letzte der ganz großen Musikdidaktiker-Persönlichkeiten. Mit ihm endet auch wohl, ich fürchte, man kann und muss auch das so sagen, einstweilen die Ära der Musikdidaktik in der Musikpädagogik. Ich brauche Ihnen und euch wahrscheinlich nicht zu erzählen, dass Christoph Richter zwar nicht der Erfinder des Begriffs der Didaktischen Interpretation ist, aber doch derjenige, der daraus ein musikdidaktisches Konzept gemacht hat. Viele von Ihnen und euch wissen um sein Verdienst um das Sprechen über Musik im Musikunterricht – seine Publikationen dazu standen noch vorletzte Woche auf der Literaturliste einer mündlichen Prüfung im Oldenburger Studienseminar, Thema „Sprechen über Musik“. Manche wissen auch, dass Christoph Richter über „Musik als Spiel“ promoviert hat und seine Gedanken dazu sein Lehren und Schaffen lebenslang durchzogen haben. Seine Idee, dem problematischen Begriff der „Didaktischen Reduktion“ wohlüberlegt den Begriff der „Didaktischen Konzentration“ entgegenzusetzen, kostete ihn gerade mal eine Druckseite im Vorwort eines Musik-und-Bildung-Heftes – und prägt bis heute das, was ich meinen Referendarinnen und Referendaren mitzugeben versuche. Christoph Richter war jahrelang einer der Redakteure von „Musik und Bildung“, begründete, als einer bis dahin würdigen musikpädagogischen Fachzeitschrift das theoretische Diskutieren abkömmlich erschien, kurzerhand die Zeitschrift „Diskussion Musikpädagogik“, die bis heute erscheint. Als dem „Handbuch der Musikpädagogik“ (Bärenreiter-Verlag) in den 90ern nach ein, zwei vorzüglichen Bänden die Luft ausging, übernahm Christoph Richter die Herausgabe im Fluge; es wurde nicht gerade seine bedeutendste Publikation, aber das fünfbändige Werk konnte irgendwie abgeschlossen werden. Über die Liste all der Publikationen, die er geschrieben, herausgegeben, betreut hat, könnte Leprorello eine zweite Registerarie singen. Das letzte Mal habe ich im letzten Jahr mit ihm telefoniert – in der Vorbereitung des bevorstehenden Heftes „Diskussion Musikpädagogik“; wer weiß, ob er nicht auch noch Maß gebend am soeben erschienenen Heft 88 mitgewirkt hat, das heute morgen, dem Anlass gemäß, schwarzgewandet im Briefkasten lag. Christoph Richter wurde – geboren im April 1932 – gesegnete 88 Jahre alt. Es ist dies kein Tag der Trauer, sondern ein Grund zur dankbaren Rückschau und zum ehrfurchtsvollen Abschied. Es wäre unbedingt auch ein Anlass für einen würdigenden Nachruf; das Noten&Notizen-Heft ist allerdings gerade letzten Freitag in Druck gegangen, ich kann vielleicht noch einen kleinen Einleger machen. Aber im nächsten Heft muss unbedingt diese große Persönlichkeit auf ein paar Seiten gewürdigt werden. Lassen Sie uns und mich in tiefer Verneigung das letzte Geleit geben Ihr Ralf Beiderwieden als Sprecher der Bezirks-AG

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GUTER ERLASS: Teil-Entwarnung nach der

Katastrophenmeldung

Noch neuerer Rahmenhygieneplan 4.0

Frau Probol, Schülermutter in Lüneburg - und die NDR- Mitarbeiterin, die die Radiosendung gemacht hat (HIER ) - hat mich angerufen. Wir haben den Rahmenhygieneplan 4.0 vom 20. November studiert (wenigstens die Bestimmungen zur Musik). Wir waren uns nach wenigen Augenblicken einig: Das ist ein guter Erlass. Damit kann man arbeiten. Eine wirklich gute Synthese aus "Sicherheit geht vor" und Arbeitsmöglichkeiten für Bläser. Schwierig sieht es derzeit noch für das Singen aus. Aber die Vorläufigkeitsklausel zeigt ja: Die Forschungslage wird SEHR genau beobachtet. GUT. Die Auflagen für Blasmusik sind zum Teil unbequem (1,5 Meter), aber wohl zu rechtfertigen. Über manche Teilbestimmungen kann man diskutieren; aber man kann sie auch einfach hinnehmen („Stürzenpulli“) Sehr positiv ist, dass hier die Forderung von Helge Adler hier befolgt ist (Raumgröße. 10 m² pro Schüller; ob das auf seine Anregung hin geschehen ist?) Plexiglas-Schutz muss nicht sein. Wie schön. Der erwies sich ja als überflüssig - und kam die Schulen teuer zu stehen. Dass Blasinstrumente personenbezogen benutzt und sauber übergeben werden sollen in unseren Zeiten - finde ich selbstverständlich. Natürlich ist es eine Einschränkung, dass es Erleichterung dort und nur dort gibt, wo die Zahlen unter einem gewissen Wert liegen. Aber dass der bei 50 liegt - und nicht bei 5 - finde ich schon bemerkenswert. (Ich könnte mir auch strengere Grenzwerte vorstellen.) (Um wieder fahren und konzertieren zu dürfen, müssten wir erst DEUTLICH unter 5 sein, oder?) Also, wie schon im Frühjahr geschrieben: Oberste Priorität muss sein, dass wir endlich von den hohen ZAHLEN herunterkommen. Nehmen wir's als Aufgabe.) Wer weiß, wieviel in diesen Bestimmungen auf unsere ausdrückliche Einrede hin erfolgt ist. Der Erfolg hat viele Väter und Mütter. Aber vielleicht haben wir ein bisschen dazu beigetragen. Dies ist ein Anlass, um zu applaudieren. Denen, die verantwortlich dransitzen; aber auch uns selbst und gegenseitig. Einen wohlgemuten Einzug in die Vorweihnachtszeit wünscht euch und Ihnen Ralf PS: Hagen Stach, Meppen & Papenburg & Leer, schreibt: „kann Euphorie nicht ganz teilen“. In derTat: Solange die Zahlen hoch sind, braucht es wirklich große Raumgrößen. Bläserklassen mit 25 oder mehr Spielern stoßen leicht an Grenzen selbst einer größeren Schul-Aula. und noch andere Sachen. Ja. Hagen hat Recht. Ich finde: Aber trotzdem. Vorher ging nichts.

Professor Christian J. Kähler Forschungsergebnisse

Von Klemens Schnaß und Bodo Kirfel gelangt die folgende PDF zu mir, Forschungsergebnisse zum Singen und Musizieren auf Blasinstrumenten. https://www.unibw.de/lrt7/musizieren_waehrend_der_pandemie.pdf SEHR INTERESSANT! Wir sollten das unbedingt in der Diskussion halten! Mit eben demselben Prof. Kähler gab es eine Interviewsendung mit Frau Tietjen, DAS auf NDR 3, in der Singen und Musizieren allerdings nur ganz am Ende vorkommen; im Schwerpunkt geht es darum, dass Luftreiniger die Lösung vieler Probleme sein können. Den Link zur Mediathek hatte mir Frau Ahlrichs geschickt. https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/Physiker-und- Stroemungsforscher-Prof-Christian-Kaehler-zu-Gast,sendung1084828.html

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Liebe Gefährtinnen und Gefährten! Viele Anfragen wie die von Stefan Thews erreichen mich in diesen Tagen: „Viel mehr Sorgen - und deshalb schreibe ich Sie einfach mal als jemand an, der da evtl. mehr weiß oder mir mit einem Tipp weiterhelfen kann - ... Viel mehr Sorgen macht mir die zukünftige Arbeit mit dem Schulorchester, vor allem, wenn ich bedenke, dass dort nicht nur ein Jahrgang, sondern eben die Klassenstufen 8 - 13 vertreten sind. Wissen Sie evtl., wie das im nächsten Schuljahr mit der AG-Arbeit aussehen soll in Niedersachsen? In den letzten 10 Jahren ist es immer nur bergauf gegangen und ich habe von dem starken Steicherjahrgang (jetzt 13. Klasse und ein wenig auch jetzige 12. Klasse) sowie dem starken Bläserjahrgang (jetzt 11. Klasse) profitieren dürfen. Nachwuchs in den unteren Jahrgängen gibt es auch, aber nur sporadisch. Wenn nun im nächsten Jahr gar nichts mehr möglich wäre, könnte das gravierende Konsequenzen haben für die gesamte Zukunft der Orchesterarbeit an unserer Schule. Wie sieht es denn an Ihrer Schule aus? Und wissen Sie vielleicht schon, welche Lösungen andere Schulen sich vorstellen bei jahrgangsübergreifenden AGs?“ Höchste Zeit, denke ich, so etwas zu machen wie einen SCHULMUSIK-CORONA- TICKER mit dem halbwegs aktuellen Stand der Ansage. ALLERDINGS: Die Mails kommen gefühlt im Stundentakt herein (Schule, KM, Seminar, verschiedene Musikräte, Chorverbände…). Ich schaffe es nicht mal, die zu lesen, geschweige denn...

ANSAGE BEIDERWIEDEN 30. September

Es gibt in diesem Jahr einstweilen KEINE SCHULKONZERTE. Punkt.um. Auch keine Klausurprobenfahrten. Keine Diskussion. Orchester & Co.: Ihr habt zwei Möglichkeiten. ENTWEDER bleibt ihr innerhalb der Kohorte (in der Regel ein Jahrgang). Dann gelten die Kohorten-Regeln. Maskenpflicht entfällt im Prinzip. (Ich würde allerdings IMMER auf Maske drängen, sobald die Kinder im Raum unterwegs sind: Eben u. a. um dich selbst zu schützen, denn du kommst in alle Klassen. ODER ihr macht eine jahrgangsübergreifende Aktivität. Dann gilt: 1,5 m Abstand. Sowohl Bläser als auch Streicher. Den Abstand unbedingt auch wahren beim Rein- und Rausgehen und aller Bewegung im Raum, dabei außerdem Maske auf. Ob INNERHALB des Orchesters Spielerinnen und Spieler, die zur selben Kohorte gehören, getrennt sitzen müssen - oder Pultpartnerschaften usw. bilden dürfen: Darüber will vielleicht pragmatisch entschieden werden (ich habe in meinem Orchester zwei eineiige Zwillinge aus derselben Klasse in der Geige). Es braucht KEIN SPEZIELLES HYGIENEKONZEPT (!). Einfach diese Regeln einhalten. Viel höher sind die Hürden für das Chorsingen. Geht im geschlossenen Raum grundsätzlich nicht. Außer, es gibt ein wirklich sicheres Hygienekonzept. Das gilt übrigens auch für chorisches Sprechen (!) (Und da reicht es m. E. NICHT, einfach zu sagen: Wir erhöhen den Abstand auf zwei Meter. Beim Chorsingen, s. mein Beitrag in NoNo, ist das Aerosol-Problem, und dieses Risiko wird durch Abstand nicht die Spur verringert. Zu einem Hygienekonzept, das Infektionssicherheit gewährleistet, gehört nach meinem Verständnis eine professionelle außenluftgeführte Belüftungsanlage, wie man sie im Staatstheater hat.) (PS: Manche handhaben das anders und singen drauflos. Aber ich möchte nicht in der Haut des Schulleiters und der Schulmusikerin stecken, wenn plötzlich zehn Kinder aus dem Schulchor erkrankt sind. Das geht dann durch die Nachrichten der ganzen Republik - und bringt unser ganzes Fach an den Pranger. Hier gilt m. E.: Finger weg, wo das nicht gewährleistet ist.) Gewisse Ausnahmeregelungen gibt es für EINZELUNTERRICHT. Singen ist DRAUSSEN möglich, sofern der Sicherheitsabstand von 2 Metern eingehalten wird. (Also: Weit ausgestreckte Arme dürfen einander nicht berühren.) (Damit kann man wohl keinen Schulchor betreiben – oder vielleicht sogar doch? – aber es spricht nichts dagegen, reichlich DRAUSSEN ZU SINGEN. Machen wir bei unseren VDS-Fortbildungen auch, mache ich mit meinen Schülerinnen und Schülern auch, sowohl in 6 als auch in 12.) Es spricht übrigens nichts dagegen, auch im tiefsten Winter draußen reichlich zu singen. Ist sogar gesund!

Hygieneplan Niedersachsen vom 5. August 2020

Brief des Kultusministers zum Schuljahresbeginn: https://schulnetzmail.nibis.de/files/20022e84640b18c9865f2927aeda801 3/2020-08-27_Brief_an_Schulleitungen_und_Lehrkr_fte.pdf Niedersächsischer Rahmen-Hygieneplan Corona Schule, Stand 5. August: https://www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de/themen/aktuell- coronavirus/checkliste-corona-hygiene/niedersaechsischer- rahmenhygieneplan-corona-schule.pdf Rahmenerlass des Landes Niedersachsen (auf den auch der Hygieneplan für Schulen, Abt. Musik Bezug nimmt: Niedersächsische Verordnung zur Neuordnung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS- CoV-2 zur Durchführung von Gesangs-und Orchesteraufführungen. HIER Hier steht allerdings ganz klipp und klar: „Untersagt ist [in Schulen] die Durchführung von Gesangs-und Orchesteraufführungen.“ (§ 17 Abs.1 Satz 6) - Stellungnahme der CHARITÉ, 17. August: Spielbetrieb der Orchester. ACHTUNG: Der Link auf der KM-Seite „Hygieneplan“ funktioniert derzeit nicht. Die Datei ist HIER - oder hier: https://www.arbeitsschutz-schulen- nds.de/fileadmin/Dateien/Uebergreifende_Themen/Hygiene_Infektionsschut z/Dokumente/2020-08- 17_Charite_Stellungnahme_Spielbetrieb_Orchester_17-8-2020.pdf Wichtige Neuerung: Die Plexiglas-Pflicht entfällt! Chorverband Niedersachsen / Bremen Hygienekonzept*: Vielleicht hilfreich zur Orientierung - und um eigentes Hytienekonzept zu entwickeln. Zugesandt von Helge Adler. HIER

Mein Statement (Ralf Beiderwieden, Sprecher Bezirks-

AG Oldenburg)

Liebe Gefährtinnen und Gefährten! Die Zeiten für Schulmusik im Moment sind einfach FURCHTBAR. Ich kann überaus gut verstehen, dass Sie alle darauf drängen, bald wieder Orchester, Bläserklassen, Chöre und all das in Gang bringen zu können. Es geht mir – und uns am Alten Gymnasium Oldenburg – ganz, ganz genauso. Im Moment liegt alles brach. Es ist allerdings so: Die lange Zeit mulmigen, letzthin wieder äußerst besorgniserregenden Infektionszahlen rücken eine Rückkehr zur „Normalität“ in immer weitere Ferne. Solange die Zahlen noch so schrecklich hoch sind (und derzeit steigen und steigen), sieht es für uns pechschwarz aus. Wir können aber nicht fordern: „KRIEGT ENDLICH DIE ZAHLEN IN DEN GRIFF!!“ – und gleichzeitig auf Lockerung drängen. Das passt nicht zusammen. Abgekürzt: Ich würde heftig darauf dringen, dass wir uns nicht an Lockerungs- Diskussionen beteiligen. (Dazu im letzten Heft mein Beitrag in Noten und Notizen, „Singstimme in Zeiten von Corona“ nebst dem politischen Statement „Damit unsere Kinder bals wieder singen dürfen“.) Gleichwohl sollten wir überlegen, was unter den gegenwärtigen Bedingungen und mit der gegenwärtigen Ansage möglich ist. Wenn Sie mir Textlein schicken, was IHR MODELL AN IHRER SCHULE ist, will ich das gern in einem Reader zusammenfassen und hochladen. Vielleicht ist das eine gute Orientierungshilfe. Vor allem aber muss die Anage heißen: RUNTER MIT DEN ZAHLEN! Damit unsere Kinder bald wieder singen dürfen. Ich lade noch einmal hoch, was ich zum Thema „SINGEN IN ZEITEN VON CORONA“ im letzten Noten-und-Notizen-Heft geschrieben habe: Auch die politische Dimension „DASS UNSERE KINDER BALD WIEDER SINGEN DÜRFEN“. HIER

Angepasste Lösungen („Appropriate solutions“)

ABER, so weiter meine Haltung: Innerhalb der geltenden Regeln gilt es, Konzepte zu entwickeln, die den Möglichkeiten und Erfordernissen der einzelnen Schule angepasst sind. Bsp.: Wir können derzeit keine Schulkonzerte planen. Wir können derzeit wohl nicht in geschlossenen Räumen singen. Aber wir können in unserer Schule, auf dem Schulgelände oder, wo die Bedingungen es zulassen, Orte draußen suchen, an denen gesungen werden kann. Damit kann man keinen Probenbetrieb betreiben, keine Aufführung vorbereiten. Aber man kann singen, wann immer es möglich ist. Und das ist besser als nichts. Also: Im Rahmen der Bestimmungen machen, was möglich ist.

REGIONALBEGEGNUNG SCHULMUSIK

in Zeiten von Corona

Für das neue Heft „Noten und Notizen“ habe ich herumgefragt - Wer macht trotz alledem etwas in der Schulmusik - in Zeiten von Corona? Ich war begeistert und verblüfft: Innerhalb von 16 Stunden hatte ich einen ganzen Sack voll Antworten und von Links. LMG (Lothar Meyer- Gymnasium Varel) - DOM Verden - Liebfrauenschule Oldenburg - Gymnasium Eversten Oldenburg - Altes Gymnasium Oldenburg. PS: Soeben erreicht mich noch ein Link aus der Bläserklasse des Herbart-Gymnasiums. Zusammengenommen ist das eine richtige kleine digitale REGIONALBEGEGNUNG SCHULEN MUSIZIEREN: Dankeschön an alle, die sich beteiligt haben!

WIE DIE MUSIK ZUR SPRACHE WURDE

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Zusammenwirken von Musik und Sprache in

Renaissance und Barock

Die meisten Veranstaltungen sind durch - und haben Riesenspaß gemacht. Wir waren in Stade, in Hannover, in Oldenburg; zusätzlich - weil Oldenburg überbucht war - haben wir eine Veranstaltung in Papenburg gemacht. Nun wollen wir noch eine Zusatzveranstaltung in Oldenburg machen für die, die bisher leer ausgegangen sind (wenn nicht ein Corona-Missgeschick uns in die Quere kommt). Und nun: Lassen Sie uns an die Arbeit gehen! Bleiben Sie gesund! Ihr Ralf Beiderwieden
Alle mit Kopfhörer: Bandprojekt am Gymnasium Eversten Oldenburg
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